Food Guide

Mit Longobardis kommt Neapel nach Frankfurt

Die rote Hausfassade ist kaum zu übersehen

Sein Restaurant trägt seinen Namen. Oder besser gesagt: den von ihm und seim Vater. Im November 2017 eröffnete Luigi Longobardi mit seinem Sohn Castello, Lello genannt, ein italienisches Restaurant namens Longobardis. Im Juli 2020 übernahm Lello die alleinige Geschäftsführung des Restaurants direkt am Main.

Das rote Backsteinhaus im Ostend, ganz nah bei der EZB, ist kaum zu übersehen. Das liegt nicht nur an der Farbe, sondern auch daran, dass es direkt in erster Reihe steht.

Neapel kommt nach Frankfurt

Lello kommt aus einer Gastronomiefamilie. Nachdem seine Eltern 1987 aus Neapel nach Deutschland kamen, eröffneten sie zwei Jahre später ihr erstes eigenes Restaurant. Seit dem betrieb die Familie bereits mehrere Restaurants. Lello selbst wuchs in seine jetzige Arbeit nur so hinein. Sie war wie für ihn gemacht. „Die Menschen, die mich kennen, sagen mir nach, dass es meine Berufung sei,” erzählt er mir. Er half schon solange er denken kann im Restaurant seines Vaters mit.

Der Mann mit den Fingern im Parmesanlaib

Das Longobardis ist ein original italienisches Restaurant. Die Karte ist zwar nicht prall gefüllt, doch Besitzer Lello kommt es mehr auf die Qualität als auf die Quantität an. Mir kam es ganz Recht. Ich kann es sowieso nicht leiden, wenn es zu viel Auswahl gibt – wie soll ich mich denn da je entscheiden können?

Doch ich habe auch oft genug das Problem, mich bei einer kleinen Karte zu entscheiden. Wieso kann man denn nicht einfach alles probieren? Ich konnte es! Und ich habe wie immer ein paar Tipps für dich:

Als Top-Favorit möchte ich dir gerne die Tagliolini Parmigiano vorstellen. Das sind hausgemachte Bandnudeln mit Rucola und Cherrytomaten aus San Marzano. Und jetzt kommt das Besondere an diesem Gericht: Die Nudeln werden im Parmesanlaib zubereitet. Lello verriet mir, dass ungefähr 70 Prozent der Gäste dieses Gericht bestellen. „Egal, was ich ihnen anbiete und empfehle: Sie wollen genau das!”

Hinter diesem speziellen Gericht steckt auch eine Geschichte. Als Lello mit seiner Frau im Jahr 2015 auf der Expo in Mailand war, gingen sie abends in einer kleinen Seitenstraße in einem Restaurant essen. Als er den alten Küchenchef sah, wie er mit seinen Händen in dem Parmesanlaib herumrührte, konnte er nicht anders, als dieses Gericht zu bestellen. Lello wardavon so überzeugt, dass er sofort wusste, er wolle das eines Tages in seinem eigenen Restaurant auch anbieten.

"Und dann habe ich da diesen alten Chef gesehen, wie er mit den Händen und allem rumwerkelt in dem Parmesanlaib." - Lello

Frische Pasta im Parmesanlaib zubereitet und direkt darauf serviert
Frische Pasta im Parmesanlaib zubereitet und direkt darauf serviert

Noch mehr leckere Eindrücke für dich

Doch neben diesem Gericht gibt es noch drei weitere leckere Pasta Gerichte, welche alle aus hausgemachten Nudeln hergestellt werden. Außerdem stehen auch Pinsas auf der Karte. Diese gibt es zum Beispiel mit Trüffelcreme, Steinpilzen, Burrata und Saliccia-Wurst oder mit Mozzarella, Aubergine, Zucchini und Paprika.

Kalbsfilet und Fisch darf auf der Karte vom Longobardis ebenfalls nicht fehlen. So hast du die Wahl zwischen Lachs, Seezunge und Riesen Garnelen oder Kalbsfilet mit Zitronencreme, Weißweincreme

oder Steinpilzen. Zusätzlich gibt es noch einige Antipasti für alle, die einen kleinen Happen vorneweg wollen. Ich kann dir den Burrata sehr empfehlen. Ich liebe Büffelmozzarella!

Das italienische Flair ist im Longobardis vorprogrammiert. Neben dem jungen Team, das nur aus ItalienerInnen besteht, bietet das Lokal eine originale und vorzügliche italienische Küche. Die Einrichtung passt perfekt und die Bilder an der Wand runden es ab.

Auf einen Blick

Adresse: 
 
Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Dienstag bis Freitag von 11:00 bis 22:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 17:30 bis 22:00 Uhr
 
 
Einfach bestellen und abholen – direkt über die Julienne-App!

Quellenangabe für die in diesem Artikel genutzten Bilder:

nerudol – stock.adobe.com

artitwpd – stock.adobe.com

Alessio Orrú – stock.adobe.com

Erzähl's weiter:

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on linkedin